PH-Edelstähle wie 17-4PH oder 15-5PH präzise härten, anlassen & fügen. Masshaltige, dichte Verbindungen für Aerospace, Energie, Werkzeug- & Maschinenbau.
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Aushärtbare Edelstähle (z. B. 17-4PH/1.4542, 15-5PH/1.4545) verbinden Korrosionsbeständigkeit mit sehr hoher Festigkeit. Listemann liefert Wärmebehandlung (Aushärten, Anlassen nach H900–H1150), Vakuumlöten und EB-Schweißen – prozesssicher und verzugsarm, inklusive Prüf- und Dokumentationskonzept.
Aushärtzyklen (z. B. H900–H1150) mit eng geführten Temperatur-Zeit-Profilen
Lösungsglühen & Altern zur gezielten Eigenschaftseinstellung
Vakuumlöten von komplexen PH-Bauteilen, flussmittelfrei und dicht
EB-Schweissen hochfester Komponenten, minimaler Wärmeeintrag
Qualitätssicherung: Härte-Mapping, Zug-/Scherproben, Dichtheit, Rissprüfung (PT/UT)
Aerospace: Struktur- und Aktuatorbauteile
Power & Turbomaschinen: temperatur- und belastungsfeste Komponenten
Werkzeug- & Formenbau: verschleißfeste Einsätze, Inserts
Maschinen-/Apparatebau: hochfeste, korrosionsbeständige Teile
PH-Stähle erreichen hohe Festigkeiten bei moderaten Temperaturen (z. B. H900–H1150). Nickelbasislegierungen halten höhere Dauertemperaturen und aggressive Medien besser aus; die Werkstoffwahl folgt Lastkollektiv und Einsatzumgebung.
Für aushärtbare Stähle eignen sich in der Regel nickelbasierte oder edelmetallbasierte Lote, deren Auswahl sich nach Betriebstemperatur, Medium, Spaltmaß und der geforderten Zähigkeit der Fügezone richtet.
Empfohlen wird je nach Lot und Geometrie ein gleichmäßiges Spaltmass von etwa 0,02 bis 0,08 Millimetern, das zusammen mit definierter Lotführung und stabiler Fixierung Dichtheit und Festigkeit sicherstellt.
Aushärtbare Stähle lassen sich mit anderen Werkstoffen kombinieren, wenn geeignete Interlayer verwendet und die Fügegeometrie auf Spannungsmanagement und unterschiedliche Wärmeausdehnungen abgestimmt wird.
Bei ausgeprägten Temperaturwechseln werden tendenziell höhere Anlasstemperaturen (zum Beispiel H1025 oder H1150) gewählt, um Zähigkeit und Thermoschockrobustheit zu erhöhen; ergänzend werden Thermozyklus-Tests empfohlen.
Der Zustand H900 liefert sehr hohe Festigkeiten bei geringerer Zähigkeit, während H1025 bis H1150 mehr Zähigkeit und Schlagfestigkeit bei niedrigerer Härte bieten; die Entscheidung folgt dem Lastkollektiv.
Verzug wird durch eine symmetrische Konstruktion, geeignete Vorrichtungen sowie sanfte Aufheiz- und Abkühlrampen minimiert und gegebenenfalls durch ein Spannungsarmglühen vor dem Endzustand weiter reduziert.
Fügezonen sollten mit parallel zur Fügefläche gerichteten Lastpfaden, mit Radien statt Kerben und ohne Schälbelastung ausgelegt werden, wobei grossflächige Kontaktzonen und eine gute Servicezugänglichkeit die Inspektion erleichtern.
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