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Nickelbasislegierungen – beständig bei Hitze, Druck & Korrosion

Inconel® & Co. prozesssicher fügen: Vakuumlöten, EB-Schweissen & Wärmebehandlung für Hochtemperatur-Bauteile in Aerospace, Energie & Prozessindustrie.

Nickelbasislegierungen - Das Wichtigste in Kürze

Nickelbasislegierungen (z. B. Inconel®, Hastelloy®) bleiben auch bei hohen Temperaturen und aggressiven Medien formstabil und korrosionsbeständig. Listemann kombiniert Vakuumlöten, EB-Schweißen und Wärmebehandlung, um hochfeste, dichte Verbindungen und definierte Mikrostrukturen für Turbomaschinen, Heißgas- und Prozessumgebungen zu realisieren.

Leistungen & Verfahren

  • Vakuumlöten: komplexe Kühlkanal- und Wärmetauscherstrukturen, wiederholgenau und flussmittelfrei

  • EB-Schweissen: tief eindringende, schmale Nähte für temperaturbelastete Komponenten

  • Wärmebehandlung: Spannungsarmglühen, Ausscheidungs- und Lösungsbehandlungen nach Werkstoffsystem

  • Hybridfügen: Nickelbasislegierungen mit Stahl/Titan/ Keramik (je nach System)

  • Qualifizierung: Dichtheit/Helium-Lecktest, Zug-/Scherproben, Metallographie, CT

Typische Anwendungen

  • Turbinen- & Heissgaskomponenten, Brennkammern, Leit- und Laufschaufeln

  • Hochtemperatur-Wärmetauscher und Abgas-/Prozesstechnik

  • Chemische Prozessindustrie: korrosionsbeständige Apparate und Dichtbauteile

Listemann garantiert

Hohe Dichtheit & Festigkeit auch nach Thermozyklen

Saubere, reproduzierbare Vakuumprozesse

Dokumentierte Prozessstabilität – von Prototyp bis Serie

Werkstoff- & Prozessberatung aus einer Hand

Werkstoff Nickelbasislegierung - in welchen Branchen?

Häufige Fragen zu Nickelbasislegierungen

Typisch ~0,02–0,08 mm (geometrie- und lotabhängig). Gleichmäßige Spalte, stabile Fixierung und klar definierte Lotzufuhrpunkte sind entscheidend für Dichtheit und Festigkeit.

Projektabhängig Ni-basierte Lote (z. B. BNi-Systeme) oder Edelmetall-Lote; Auswahl nach Einsatztemperatur, Korrosionsmedium, Spalt und gewünschter Zähigkeit.

Häufig Cu, Ni, Nb, Ta oder Mo – abhängig von Medium, Temperatur und geforderter Duktilität; Interlayer wirken als Diffusions- und Spannungsbarriere.

Möglich sind Ausscheidungen/Versprödungen und Diffusionsprozesse; daher Lote und Zyklen auf Dauer- und Spitzen­temperaturen auslegen und ggf. Thermozyklus-Tests einplanen.

Durch spannungsarme Konstruktion (Radien statt Kerben), kontrollierte Aufheiz-/Abkühlrampen, ggf. Spannungsarmglühen sowie Interlayer zur Anpassung von Steifigkeit/CTE.

Metallblanke, oxidefreie Flächen (Schleifen/Feinstrahlen, chemisches Reinigen), definierte Rauheit und partikelarme Handhabung; unmittelbar vor dem Fügen vorbereiten.

Großflächige Fügeflächen, Lastpfade parallel zur Fügezone, Radien statt Kerben, minimale Schälbelastung, definierte Toleranzen und Servicezugänglichkeit für Inspektion.

Geeignete Zusatzwerkstoffe, geringe Wärmeeinbringung, angepasste Nahtgeometrie, kontrollierte Abkühlung und saubere Oberflächen; ggf. Vorwärmen/Nachbehandlung.

Einsatzgebiete

Projekt-Check

Unser neuer Check hilft Ihnen dabei in kürzester Zeit eine professionelle Einschätzung möglicher Projekte im Rahmen unserer Verfahren über die Umsetzbarkeit zu erhalten. Wir informieren Sie ob und wie eine Realisierung möglich wird.